Frühling auf unserem Grundstück 2026

Seitdem die Schneedecke verschwunden ist, enstehen in unserem grünen Klassenzimmer nach und nach verschieden neue Elemente. Wir möchten den Garten so gestalten, dass man sich hier willkommen und wohl fühlt. Je nachdem, wie es einem gerade geht und was man grade tun möchte, kann man hier spielen, bauen, verweilen, Obst naschen, Lagerfeuer machen, in Ruhe sein, Kraft tanken, Blumen und Kräuter entdecken, Tiere und Insekten beobachten und später hoffentlich auf Bäume klettern. 

Jan hatte uns drei Anhänger voller Pappelzweige geschenkt, die sind inzwischen in der neuen Benjeshecke verschwunden, genauso wie der Rest der Weiden vom Herbst. Die meisten Weiden hatten wir beim zukünftigen Kindergartengebiet verbaut. Die übrigen Stammteile dienen zur Zeit als Abgrenzung zur Hecke (damit man die kleinen Pflänzchen sieht), die mittleren Stöcker sind zu Stockbrotstöckern umfunktioniert und die Zweige dienen als Windschutz in der Benjeshecke. 

Wir haben insgesamt gut 12m² Holzhackschnitzel hier verteilt: Unser neuer „Naturraum“ für Treffen der Schulgemeinschaft und für den Naturtag ist jetzt gemütlich ausgestattet. Außerdem haben wir ein paar Baumstämme bekommen! Zum Sitzen, zum Balancieren oder für einen Renn- und Springparcours.

 

Hier entsteht eine kleine Ecke mit Totholz und Steinen, für unsere kleinen Helfer, mit einem Lurchhügel, in dem schon ein kleiner Lurch wohnt.

Der Unterstand hat uns schon vor einigen harten Regengüssen geschützt!

 

Heckenpflanzung im März

Die Gärtner haben uns einige 6m hohe Bäume (Linde, Ahorn, Eiche…) eingepflanzt und mit weißer Schutzfarbe bestrichen.

Brunnenbau im April durch die Firma Berg Hinrichs. 

Ein erstes kleines Steinbeet an der Straße, noch sieht man nicht viel.

 

Wir legen ein Blumen – Stauden – Beerenbeet mit einem Platz zum Verweilen in der Mitte in Form einer Sonne an. Bis alle Grassoden ausgegraben sind, vergeht Zeit. Das Material, das wir hier “über” haben, verwenden wir an einer anderen Stelle wieder. Das passiert dauernd, dass Materialien an einer Stelle anfallen und dann genau woanders gebraucht werden. 

Ein weiteres Beerenbeet entsteht… (unten) hier gibt es drei Plätze zwischen den Beerenbeeten; zwei kleinere Pflückplätze und einen Sitzplatz in der Mitte. Hier wachsen verschiedene Sorten Himbeeren, Aroniabeeren, verschiedene Sorten Johannisbeeren und Erdbeeren.

 

Wie passen 75 Beerengehölze in einen Kombi? 

In das Beerenbeet haben wir zwischen die Beeren Waldbodendecker eingepflanzt und hoffen, dass sie schnell den Boden bedecken.

 

Diese Heidelbeerbüsche wollen alle bei der kleinen Kiefer wachsen.

Eine kleine Reihe Felsenbirnen. Manche Felsenbirnen wollen auch in der Wildnis wachsen, alle sind gekennzeichnet durch Pappelstöcke.

Mareike hat uns zwei große Heidelbeerbüsche geschenkt. 

André hat uns drei Bienenbäume geschenkt. Hier wächst der erste.

 

Malin und Elina legen Beete und verschiedene Elemente an: Kräuterspiralen, Bienenblumenbeete, eine kleine Schutzhecke aus Bienenfreundlichen Sträuchern, ein (in Zukunft) bewachsenes Tor, ein Sofa aus den Grassoden, die wir überall „über“ haben.

An vielen Ecken entstehen neue, kleine Beete. In vielen wachsen Erdbeeren.

Neben den Heckenpflanzen haben wir Blühmischung eingesäht. 

 

Auch bei unserem zukünftigen Kindergartenplatz tut sich was: Wir haben eine kleine Reihe Himbeeren, zwei Felsenbirnen, Schmetterlingsbäume und einen Bienenbaum gepflanzt. Dadurch ergibt sich zwischen dem “Weidenwäldchen”, dem kleinen Tipi und dem halbrunden Windschutz ein gemütlicher, runder Platz.

Die dicken Hölzer und Steinhaufen liegen dort zur Kennzeichnung der kleinen Sträucher, da wir erwarten, dass die Wiese demnächst hoch wächst.

Vor den Weidentoren entsteht eine neue Form, in der Jostabeeren und Johannisbeeren wachsen werden.

Einen Tag später sieht es so aus:

Jan hat uns heute neue Holzhäcksel geschenkt, die nach Lärche duften. Die liegen hier im Beet.

Natürlich ist in Wirklichkeit alles viel schöner aus als auf diesen kleinen Fotos hier…!

Bis bald, auf dem Grundstück!