Wochenbericht 27.4. bis 30.4.26

Einblicke in unsere Angebotszeit (hier sind auch Angebote erwähnt, die nach der verbindlichen Angebotszeit stattgefunden haben):

Nikola Tesla

Heute haben wir noch einmal über Nikola Tesla gesprochen. Wir haben persönliche Dinge über ihn erfahren, was er erfunden hat und welchen Einfluss seine Ideen heute haben. Viele Kinder waren sehr beeindruckt.

Geschichte

Im Rahmen des aktuellen Themas „Zweiter Weltkrieg“ ging es diese Woche um Menschen, die in dieser Zeit Mut bewiesen- und sich aktiv gegen das Regime gestellt haben: zum Beispiel die Geschwister Scholl.

Deutsch MSA

Im Deutsch-Kurs geht es heute um die Zeichensetzung bei wörtlicher Rede. Wusstet ihr, dass dabei manchmal drei Satzzeichen hintereinander gesetzt werden müssen? Zum Beispiel hier: „Kann das wirklich sein?“, fragten sich die Schülerinnen und Schüler.

Schreiben

Es fällt vielen leichter, konzentriert zu arbeiten, wenn auch die anderen am Tisch ganz bei der Sache sind.

Im Kalligraphie Kurs war heute jeder Platz besetzt. Alle arbeiten konzentriert an den verschiedenen Schriftarten und Schwungübungen.

 

Wüste

Zwei Kinder arbeiten an einem Tiersteckbrief über den Fennek (Wüstenfuchs). Ein Kind schreibt nach der Angebotszeit freiwillig und eigenständig weiter an seinem Tiersteckbrief über den Wüstenskorpion.

Theater

In der Theatergruppe haben wir den Text aufgeteilt und die Mädchen haben sich daraufhin alle in ihre Texte vertieft.

China 

Wir haben angefangen und mit einem neuen Thema zu beschäftigen: China. Wir haben am PC recherchiert, uns beim Aufbau der Stationen schon etwas mit dem Material vertraut gemacht und dabei viele spannende Sachen erfahren und entdeckt. Wo liegt überhaupt China und wo sind wir? Wie lange braucht da ein Flugzeug hin? Wie spät ist es dort gerade? Wie ist mein chinesisches Sternzeichen? Und wie kommt es zu diesem System? In welchem Jahr bin ich denn geboren, wenn ich jetzt 9 Jahre alt bin?  Wie konnten vor 800 Jahren Menschen dort schon hinreisen? Ohne Flugzeug? Und warum überhaupt? Was ist Reispapier? Wird das aus Reis hergestellt? Die chinesischen Pinsel, die wirklich schön aussehen, wurden mit Wasser ausprobiert. Der Aufdruck „made in China“ sorgte für Erheiterung.

Computer bedienen

Ein paar Kinder haben an ihrer Geschichte von letzter Woche weitergeschrieben (getippt) und mit Markieren, Einfügen und Bildern im Text gearbeitet. Levi hat einen Antrag für den SGK geschrieben und ausgedruckt. Alle haben sich angeschaut, wie das mit dem Speichern auf den Schülerordnern auf dem Server funktioniert.

Mathe für Jugendliche

Hier haben wir wieder mit der schon bekannten Stationsarbeit angefangen und uns mit statistischen Kennwerten, wie Strichliste, Urliste und Häufigkeitsliste auseinandergesetzt und in diesem Zusammenhang auch die absolute und relative Häufigkeit, sowie das Umrechnen von Bruch, Dezimalzahl und Prozent angewendet.

Bruno hat später noch eine Mathestunde zum Thema Brüche für Ältere gegeben.

Wir haben diese Woche Vera Deutsch und Vera Mathe geschrieben.

Beim wöchentlichen Scratch Kurs mit Edward arbeiten die SchülerInnen an ihren eigenen Projekten und unterstützen sich dabei gegenseitig.

 

Atombombe

In der Angebotszeit gibt es ein paar interessante Informationen zu Atomen, Molekülen, Radioaktivität und dem Funktionsprinzip einer Atombombe. Dieses Thema hatten sich einige Kinder schon länger gewünscht. Auch geschichtliche Aspekte werden beleuchtet. Wie viele Atombomben im Rahmen eines Krieges schon abgeworfen wurden? Die Schätzungen der Kinder gehen sehr weit auseinander. Warum haben eigentlich immer noch so viele Länder Atombomben, obwohl sie so großen Schaden anrichten können? Das können sich die Kinder im Gespräch gut herleiten.

Buchtipps

Hier seht ihr die Arbeit an einer kreativen Buchvorstellung: Cover, Lieblingsstelle, wichtige Gegenstände, Orte und Personen, Bewertung in verschiedenen Kategorien, Empfehlungen…

In dieser Woche sind im Weltraum Wissensmagazine über Tiere sehr gefragt. Die tollen Bilder und interessanten Informationen machen neugierig und bieten viel Gesprächsstoff. Zitat eines Kindes: „Diese Zeitschriften sind toll, man erfährt so viele spannende Sachen.“

In der Werkstatt verfolgen einige Kinder beim freien Werken diese Woche ihre persönliche Ziele, nähen, bauen an bestimmten Teilen und eine Gruppe schleift nach dem SGK Konsent den Hafentisch ab.

Es gibt seit kurzem einen neuen Kurs: Mädchenzeit. Diese Woche haben wir über Gefühle gesprochen.

Heute haben wir über Kinderrechte gesprochen und das Thema mit dem Schutzkonzept, das die Lernbegleiter gemeinsam entwickeln, verbunden. Grundlage dafür sind die Rechte aus der UN-Kinderrechtskonvention, die von den Vereinte Nationen beschlossen wurde.
Die Kinder interessierten sich diesmal besonders für das Thema „drogenfrei aufwachsen“. Wir haben darüber gesprochen, wie ein Teufelskreis der Sucht entstehen kann und warum es für Menschen schwierig sein kann, wieder davon loszukommen. Wir haben außerdem darüber gesprochen, dass Menschen in einer solchen Situation ärztliche und therapeutische Hilfe brauchen können, um aus diesem Kreislauf wieder herauszukommen.

Gruppenzeit Einblicke:

In der Gruppenzeit im Paradies beschäftigen die Kinder sich grade mit Fischen und Erdkunde. Diese Woche haben sie geschaut, wieviel sie von dem Thema verstanden und gespeichert haben, indem sie einen Selbsttest durchgeführt haben.

Die Abschlussgruppe nutzt die Zeit, um eigenständig an ihren Themen zu arbeiten.

Die Weltraumgruppe übt immer noch (!) weiter an ihrem Theaterstück, was ihr Eltern und Freunde an unserem Besucher Tag im Juli erleben könnt. Für die Kinder ist die Zeit, die sie bereits zur Erreichung ihres Ziels investiert haben, sehr lang, fast unvorstellbar. Sie möchten, dass ihr Auftritt gut wird. Wir sprechen auch über den persönlichen Raum und private Körperstellen.

Aus dem Tigernest: Hier gibt es viel zu lernen: zählen, rechnen, Summe überschlagen, Regeln verstehen, diskutieren und vielleicht auch mal etwas ein bisschen abändern, Spielstrategien entwickeln – alleine oder im Team, Rückschläge aushalten, Vorausdenken, Entscheidungen treffen und die Folgen erkennen, Fairness üben. Natürlich geht das alles viel besser mit viel Spaß. Daher muss niemand mitmachen – aber meistens wollen alle. Wer nicht mehr kann oder mag, macht eine Pause.

Wir schauen die sehenswerten Kunstwerke, die in der Hafengruppe während eine Zeichnenepoche entstanden sind, an. Viele trauen sich, ihr nach ihrer Meinung gelungenstes Kunstwerk zu zeigen. Die anderen Kinder geben wertschätzende Kommentare dazu ab, ohne, dass wir das vorher abgesprochen hätten. Auch ehrliche eigene Erfahrungen werden geteilt: „Es war am Anfang echt hart.“ „Es war viel Arbeit die ganzen Details zu malen.“ „Ich finde, die Kuh ist dir echt gut gelungen.“ „Es hat nicht gleich so geklappt wie ich das wollte, aber jetzt bin ich zufrieden.“ „Ich finde, dieser Künstler hier (Charly) hat echt toll gemalt.“ „Ich habe das Tier vor meinem inneren Auge gesehen und dann konnte ich es leichter malen.“

Naturtag

Beim letzten Mal hatten wir uns gefragt, ob man mit einer Lupe oder einem Glas Feuer machen kann und es dann gleich alles so anfängt zu brennen, wie in den Geschichten mit einem berühmten Feuerwehrmann. Unser Praktikant Kevin hatte seinen selbstgebauten Feuerbohrer und verschiedene selbstgebaute Feuerbohrersets mitgebracht und uns gezeigt, wie man einen feinen Holzabrieb herstellt, der so heiss ist, dass er ein Zundernest entzünden kann. Die Kinder durften es probieren. Da es körperlich doch herausfordernd ist, haben sich die meisten heute für auffallend schnelle und leichte Technik mit der Lupe entschieden…die funktioniert natürlich nur bei Sonnenschein. Mit verschiedenen leeren Gläsern gelingt es uns nicht, so wie bei der Lupe, einen gebündelten Brennpunkt herzustellen, der unser Material in Flammen setzt. Vielleicht braucht es mehr Zeit? Oder eine stärkere Sonneneinstrahlung?

Schulgestaltungskreis

Otto, Marlon und Merlin hatten diesen Antrag gestellt: Unser Konsent nach einer langen Diskussion: Der Couchtisch im Hafen soll gesäubert, genauer gesagt geschliffen- und dann lackiert werden- und dann auch sauber bleiben. Niemand hatte dazu schwere Bedenken, einige haben die Lösung: „Er wird von einem Künstler neu bemalt“ oder  „Alle, die unsere Schule verlassen dürfen sich hier verewigen, damit man immer an sie denkt“ favorisiert, und waren ebenso offen für den Konsent, den die Mehrheit der Kinder so als eigene Meinung formuliert hatten. Einblicke in die Diskussion: „Wir hatten vorher mal einen Konsent, dass man ihn schön bemalen darf.“ – „Ja, das stimmt, aber „schön“ ist nicht für jeden das Gleiche.“ „Jetzt sind da lange, durchgestrichene Schriftzüge von Sätzen, die beleidigend waren und die manche nicht lesen wollten und viele Bilder von männlichen Genitalien. Da möchte man nicht unbedingt seine Brotdose abstellen.“ „Ein Tisch ist ein Tisch, der ist zum Essen oder Spielen.“ „Für mich ist ein leerer Tisch eine Einladung, gradezu eine Leinwand, um da darauf zu malen.“ „Du kannst auch auf Papier malen oder auf die Tafel.“

Ein anderer Antrag war: Wünsche- und konkrete Wünsche fürs Grundstück, auch: An welchem Ort soll etwas entstehen? Hier sind wir nur bis zu einer Wunschliste gekommen, da wir uns schon vorher fast 40 Minuten über den Tisch ausgetauscht hatten. Artemi möchte seinen großen Wunsch „ein Ökosystem Teich“ dort verwirklichen und war heute den ganzen Tag nur noch mit der Planung beschäftigt. „Wir brauchen Muscheln, die das Wasser reinigen, ein paar Algen, damit die Nützlinge, die das Wasser reinigen auch etwas zu fressen haben, aber nicht zu viele. Ein Wels beißt manchmal andere Fische nur an und das wäre nicht gut, wenn sie da verletzt herumtreiben, Barsche halten ihre Population auch gegenseitig in Schach, das passt schon eher, Neunaugen sind immer gut…“

Natürlich ist zwischendurch immer Zeit für ein Gespräch oder ein Spiel!

 

Einige spannende Antworten auf die freiwillige Frage im Morgenkreis: Was ist das größte Geheimnis unserer Welt?

Das Universum. Die Meere. Die Existenz. Was nach dem Tod passiert. Wie alles entstanden ist.