Wochenberichte 1.6. bis 5.6.26 und 8. bis 12.6.26

Es gibt ein neues Angebot, das über einige Tage andauert und das viele Kinder interessiert und auch immer wieder besucht haben: Insekten. Nach dem Kurs gibt außerdem es viele interessante Materialien und Spiele, die die Kinder sich neugierig anschauen und vom Kurs inspiriert darüber hinaus beschäftigen. Zb Wildbienendomino, Insektenmemory, Steckbriefe, Bücher mit hochauflösenden Bildern, Quiz, Kartenspiele…

Die Kinder können selbst ausprobieren, wie ein Insekt so „sehen kann“: Die Facettenbrille simuliert, wie Insekten sehen. Die Kinder stellen fest, dass Bienen ziemlich unscharf sehen. Laufen, schreiben oder lesen funktioniert mit der Brille (also mit Bienenaugen) nicht so gut – dafür können Bienen aber sehr gut Bewegungen wahrnehmen und sogar UV-Licht sehen. Das unterstützt sie in der Flugnavigation und hilft ihnen beim Finden von Nektar, denn viele Pflanzen haben sogenannte Nektarleitmale. Sie wirken wie Pfeile, die der Biene zeigen, wo sich der Nektar und die Pollen befinden.

Wir schauen uns ausgiebig die Insekten und Spinnen aus der Sammlung an. Einige Kinder sind richtig fasziniert von den Farben, Zeichnungen, Härchen und filigranen Strukturen mancher Flügel und Fühler. Der Rosenkäfer schillert grünblau, während einige Falter eher „langweilig“ holzfarben daherkommen. Dafür findet man sie kaum in ihrer Umgebung. Und genau das ist ja der Sinn ihrer Farbe: Tarnung. Anderen sind die Tiere, besonders die in beachtlicher Größe, nicht ganz geheuer. Mit Hilfe der 6-3-2-Regel trennen wir die Insekten von den Spinnen, Asseln und Skorpionen. Eine Gruppe von 8 Kindern geht derweil mit Olesja draußen auf Insektensuche. Die Kinder finden richtig viele verschiedene Tierchen und zeigen sie den anderen stolz.

Was machen unsere Großen grade?

Matti hat alle seine ESA Prüfungen in Schwarzenbek bestanden. Herzlichen Glückwunsch, Matti!!

Die Jugendlichen arbeiten an dem ESA-Aufgabensatz 2025 und schauen, was sie schon können und was sie noch lernen oder üben möchten. Jeder Jugendliche suchte sich einen Platz im großen Hafen, um zum ersten Mal eine ESA-Deutsch-Arbeit kennenzulernen und auszuprobieren. Zuvor gab es eine Erklärung über den Aufbau der Prüfungsarbeit (I. Leseverstehen, II. Grammatik, III. Text schreiben) und über die Punkteverteilung. Die vier Teilnehmer der Kurses waren sehr konzentriert und interessiert. Es wurden viele Fragen gestellt und es herrschte eine ernsthafte und bereitwillige Stimmung, sich mit der Arbeit auseinanderzusetzen.

In Mathe habe ich heute mit den Schülern die kommendes Schuljahr eine Prüfung machen wollen, einen Zeitplan besprochen. Außerdem haben wir uns einen Überblick über die Themen gemacht, die man für einen ESA oder MSA können sollte.

Die Jugendlichen haben zum ersten Mal eine Charakterisierung/Charakteristik verfasst. Diese Schreibaufgabe ist ein häufiges Format in den MSA-Prüfungsarbeiten im Fach Deutsch.

 

Im Weltraum

haben die Kinder einen Schlafplatz für den Igel gemalt, und Anna betrachtet gemeinsam mit den Kindern die Bilder. Die Kinder wollen gemeinsam das beste Bild auswählen. Jeder darf eine Stimme abgeben.

Hier seht ihr auch die Präsentation einiger selbst gestalteter Tierbücher.

China Lernwerkstatt im Weltraum. Das erste Kind ist diese Woche fertig geworden, andere haben erst angefangen. Die SchülerInnen unterstützen sich gegenseitig. Es wird konzentriert gearbeitet, aber auch gelacht. Kind 1: „Ach man, ich kann das nicht mit dem Computer. Ich weiß nicht wie das geht. “ Kind 2. „Aber ich kann das, komm wir machen das zusammen.“

Zitat
„Ich hab’s geschafft! Ich hab’s geschafft! Geil. Ich will noch mehr davon machen!“

Ein Schüler, nachdem er ein für sich schweres Tangram (chinesisches Rätsel) gelöst hat.

In der China-Lernwerkstatt wird ruhig und konzentriert an den Stationen gearbeitet. Einige Kinder sind fast mit allen Stationen fertig, während andere sie zum erstenmal entdecken. Hier seht ihr unsere kleine Zen-Garten-Sammlung. Wirklich alle Kinder geben sich dabei viel Mühe und arbeiten sehr konzentriert und besinnlich daran. Sie fahren durch die Arbeit mit den Naturmaterialien richtig runter.

Im offenem Weltraum wurde heute gehandelt und dadurch mit Geld gerechnet. Viele Kinder schauen neugierig, was in der China Werkstatt gemacht wurde und probieren etwas aus. Auch im offenen Weltraum arbeiteten heute Schüler noch lange nach der Angebotszeit weiter an ihren China Stationen. Ansonsten wurde gemalt, gelesen, Leserätsel und Rechenaufgaben gelöst, viel gelacht und das Material erkundet.

Angebot „Unsere Erde“. Ein Kind erklärt den anderen den Point Nemo, andere beschäftigen sich mit bekannten Sehenswürdigkeiten/Bauwerken.

Im Pferdekurs erzählt Doro uns, wie man ein Pferd pflegt und was ein Pferdebesitzer alles braucht.

Die Paradiesgruppe schreibt zu ihren Inseln Texte auf Englisch: Was befindet sie wo? Von wo nach wo fließen die Flüsse? Dazu muss man die Himmelsrichtungen kennen.

Die Jugendlichen haben sich in dieser Woche ihre Inseln auf Englisch vor der Gruppe vorgestellt. Dann haben wir gemeinsam alle Inseln betrachtet und jeder hat auf Englisch erzählt, in welcher Reihenfolge er/sie welche Insel besuchen würde und was man auf der jeweiligen Insel machen würde.
Anschließend schreiben alle einen kurzen Text auf Englisch in ihr Heft, in dem sie ihre Insel beschreiben.

Die Paradiesgruppe hat in der letzten Woche den Wunsch geäußert, Erste Hilfe zu üben. Als Einstieg tauschen wir uns darüber aus, wer schon einmal Erste Hilfe leisten musste oder erlebt hat, wie Erste Hilfe geleistet wurde. Wir sprechen auch darüber, dass einigen Menschen schlecht wird, wenn sie Blut oder Wunden sehen. Jeder kann mindestens von einer größeren eigenen Verletzung erzählen. Dann sehen wir uns einen kurzen Beitrag von der „Maus“ über die Arbeit von Schulsanitätern an. Hier wird erklärt, was man tun sollte, wenn man eine verletzte oder eine bewusstlose Person sieht.
Anschließend üben alle mit einem Partner den Ablauf vom Auffinden eines bewusstlosen Menschen über das Wählen des Notrufs bis zur stabilen Seitenlage. Dabei merken wir, dass es etwas Übung braucht, die Atmung zu überprüfen und jemanden in die stabile Seitenlage zu bringen. Auch das Anlegen eines Druckverbandes üben wir zusammen.

Projekt „Buchbinden“: Die Hafengruppe gestaltet während der Gruppenzeit Ringordner.

Das Englisch-Angebot für Mittlere ist immer wieder gut besucht. Wir haben weiter den richtigen Aufbau von englischen Sätzen geübt. Wo stehen Orts- und Zeitangaben in welcher Reihenfolge? Was ist eigentlich das Subjekt in einem Satz? Das kann im Englischen nämlich nicht so leicht seine Position verändern wie im Deutschen.

Töpfern: Heute haben wir unsere Keramikstücke aus dem Schrühbrand bemalt. Einige Stücke waren nicht mehr zu zuordnen und so konnten auch Kinder malen, die noch keine Stücke getöpfert haben.

Am Naturtag haben die Mädchen ihren Garten rund um ihr Haus weiterbearbeitet und gepflegt. Andere spielen freie Spiele an verschiedenen Plätzen oder auf dem Heu.

Schulgestaltungskreis
Diese Woche sind alle müde und äußern sich weniger als sonst, nur Artemi bringt sich zu jedem Antrag ein. Wenn der SGK um 12 stattfindet, kommen deutlich weniger Kinder. Es liegt auch daran, dass manche zu der Zeit fortlaufende feste Kurse haben, bei denen sie nicht fehlen wollen, wie zB Theater.

1)Trinkwassersprudler für die Schule, Kosten ca 60 Euro, finden alle gut, auch die, die keinen Sprudel mögen. Konsent
2)Übernachtung für die Jüngeren- war letzte Woche ein heisses Thema, diese Woche ist keiner der Antragstellerinnen im SGK.                            3) Neue Projektwoche -am liebsten jetzt! Der Antragsteller möchte den Antrag verschieben. Alle Anwesenden im SGK sagen dennoch einmal kurz: mir wäre das jetzt zuviel.
4)Antrag: Einen Schul-Tag auf dem Grundstück mit allen! Doro und Lena bekommen einen Konsent von der Gruppe. Verabredet wird der  2.7.26. Man kann direkt dort hinkommen (9h Beginn) oder um 8h30 von der Schule aus mit den LB Autos gefahren werden. Zurück werden wir eventuell zu Fuß gehen oder dort abgeholt werden. Bei Hagel, Starkregen oder Schneesturm bleiben wir natürlich in der Schule.

 

Das Eltern Kind Fussballspiel am Freitag hat allen viel Spaß gemacht. Das liegt auch daran, dass die Spieler fair gespielt haben.

 

Ein neuer Trend: Überall in der unteren Etage kann man Knallbonbons und Lose kaufen. Die jüngeren Kinder sind begeistert dabei immer neue Knallbonbons herzustellen. Manchmal gibt es auch Ärger am Verkaufstand, wenn ein Käufer 10000 (kopierte Spielgeldscheine) für ein Los ausgegeben hat, und im Los nur 2000 drin sind. Wenn ein solches Missverständnis geklärt werden kann, kann der Ärger sich wieder auflösen.

Konstruieren mit Pappstreifen.

Die Aufgabe lautete: Baut ein mindestens 30 cm hohen Turm mit 2 Pappscheiben und Pappstreifen. Der Turm muss eine volle Tasse tragen können. Viele unterschiedliche Ansätze wurden probiert. Zum Schluss hielten mehrere Türme einen Tonteller bzw. die leere Tasse. Ein Turm hielt die volle Tasse aus. Hier die Türme….:

Im Angebot „Lesen und Schreiben“ werden kuriose Entschuldigungen für das Zuspätkommen zum Unterricht geschrieben. Ein paar werden vorgelesen. Es war wirklich sehr lustig, kreativ und es wurde unter anderem gelernt, dass man zum Vorlesen besser weiter auseinander schreiben sollte. Natürlich war niemand zu spät beim Angebot.

Es ging noch einmal genauer um Lichtbrechung, konkret am Auge (was passiert bei Kurz-/Weitsichtigkeit) – und warum sehen wir eigentlich nur ein Bild, obwohl wir zwei Augen haben? Sehr faszinierend waren auch Experimente zur Totalreflexion. Habt ihr schonmal gesehen, wie ein Laserstrahl in einem Wasserstrahl zur Erde gebogen wird?

Murmelbahn bauen in der Zauberwerkstatt.

Vorstellen der Königsfamilien in Europa, aussuchen von einer Familie und Recherche im Internet:
Wer ist das Königspaar? Wie viele Kinder haben sie? Wer steht in der Thronfolge als nächstes? Seit wann regiert der König? Wir finden interessante Fakten über verschiedene Familen heraus. Die Kinder arbeiten in kleinen Gruppen zusammen.

Schulfahrtskreis für den Harz

Wir besprechen alle wichtigen Infos, die Fahrt, das „Programm“ (nur grob, was werden wir tun, denn wir haben nichts genau zeitlich festgelegt bisher), die Packliste und natürlich die Verhaltensregeln für die Schulfahrt. Bei der Zimmerverteilung gibt es nur einen kleinen Konflikt, der sich im Laufe des Tages lösen läßt. 

Am Freitag haben wir vegane Bolognese gekocht, mit dem Rezept von Milans Papa. Auch wenn es anfänglich ein paar Unsicherheiten wegen des Gemüses gab, hat es allen am Ende geschmeckt!

In unseren wöchentlich regelmäßig stattfindenden Angeboten Schreiben/ Handschrift und Lesen/Schreiben arbeiten die Kinder an eigenen Übungsschwerpunkten weiter. Einige kommen sehr, sehr regelmäßig weil sie gut schreiben können möchten und bekommen hier eine persönliche Förderung.

Diese Woche war Lukas zweimal da um Parkour mit uns zu machen. Wow!

Am Montag sind einige Kinder, die auch mit in den Harz fahren, 15km gewandert. Alle haben es gut geschafft. Auf einer Wanderung kann man sich gut unterhalten, lustige Spiele spielen, Späße miteinander machen und gemeinsam so lange zu gehen macht Spaß!

Im Anschluss fanden unsere Kleegespräche statt. (KLEE = Kinder Lernbegleiter Eltern Eltern) hier besprechen wir, wie es dem Kind in der Schule geht, ob es irgendwofür Unterstützung braucht, wie die Unterstützung aussehen könnte, womit sich das Kind beschäftigt hat, wie es den Eltern (in Bezug auf die Schule) geht, wie wir anstehende Herausforderungen stärkend begleiten können…

Vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt! Es ist immer wieder so berührend, gemeinsam darauf zu schauen, wie sich die Kinder innerhalb eines halben Jahres entwickelt haben. Die Kinder nehmen noch einmal wahr, was jedes einzelne Kind in dieser (für manche schwer überschaubaren Zeit) gestaltet-, hergestellt- oder erfahren hat.

Elternstimmen:

„Wir sind hier genau auf dem richtigen Weg. Die Konflikte, die die Kinder miteinander austragen gehören zum Leben dazu und hier ist Raum, sich zu zeigen und die Konflikte mit Unterstützung zu lösen. Ich kann sehen, wie mein Kind daran wächst.“

„Danke, dass ihr die Angebotszeit erschaffen habt. Meinen Kindern tut diese Struktur gut. Diese Klarheit und der Rahmen, auch mal etwas Neues auszuprobieren. Dadurch lernen sie neue Dinge kennen, von denen sie nicht wussten, dass sie sie mögen.“

„Ich finde wichtig, dass mein Kind auch lernt, überschaubare, kleine „Durststrecken“ auszuhalten, und zu erleben, es gehört zum Leben dazu.“

„Ich bin so froh, dass mein Kind in den ersten Schuljahren hier Kind sein durfte, Zeit hatte anzukommen, Freundschaften zu bilden und sich mit den Freunden auseinanderzusetzen, und dass es viel spielen durfte. Jetzt hat es Lust auf die Kurse und Angebote und freut sich über das, was es dort lernt.“

Liebe Schulfreunde,

noch ein Highlight zum Schluss:

Wir haben eine Baugenehmigung. Baubeginn ist im Juli. Wir freuen uns sehr!