Wochenberichte

26.10. bis 30.10.26 und 2.11.bis 6.11.26

Im Paradies versuchen sich unsere jüngsten Kinder an Makramee-Handytaschen. Das braucht viel Geduld, Ausdauer und Konzentration. Diese W0che wird die erste Handy Tasche fertig gestellt. Nicht alle haben es so weit geschafft.

Es gibt eine neue Kurs Reihe für jüngere Kinder über heimische Tiere. Im Igel-Kurs haben wir gelernt, wie der Igel lebt, welche Feinde er hat und welche Geräusche er macht. Die Kinder waren erstaunt, wie laut der Igel ist.

In dem Kurs „Reise in die Vergangenheit“ haben wir diese Woche erfahren, dass der menschliche Ursprung in Afrika liegt, um genau zu sein in Äthiopien. Wo haben sich die Menschen überall hin verteilt? Welche Hochkulturen gab es, und in welchem Kontinent lagen diese Kulturen?

Im Dinokurs werden unter anderem Fantasie-Dinosaurier aus Ton gebastelt und ein Dino-Quiz gespielt.

Seit den Herbstferien hat unsere Abschlussgruppe an 2 Tagen pro Woche Unterricht von Lara und Leni, die die Jugendlichen in Englisch und Deutsch gezielt auf ihre ESA und MSA Prüfungen vorbereiten. Auch Anna unterstützt die Jugendlichen Mittwochs Nachmittags jetzt wieder in Deutsch. Schön, dass ihr da seid!

Physik: 

Wir beschäftigen uns mit Schwingungen und Pendeln. Zur Überraschung der meisten ist für die Schwingungszeit eines Pendels nicht etwa das Gewicht oder die Höhe der Anfangsbewegung entscheidend, sondern ausschließlich die Länge des Pendels! Dass das Verhältnis Pendellänge/Zeit quadratisch ansteigt, haben wir in einigen selbst Messreihen erforscht.

Aufbauend auf letzte Woche haben wir uns mit Resonanz von Schwingungen beschäftigt. Alle waren erstaunt, dass bei einem „Zauberpendel“ – zwei Pendel nebeneinander an einer gemeinsamen Schnur – das zweite Pendel die Bewegung vom ersten aufnimmt, bis das eine vollständig stillsteht. Wir haben uns Videos von Brücken angeschaut, die wegen Resonanz geschwungen- und eingestürzt sind.

Geographie:

Weiter geht es mit dem Thema: „Was hat dein Schnitzel mit dem Regenwald zu tun?“. Wir reden über die Zusammenhänge unseres Konsumverhaltens mit den Bedingungen in Brasilien und schauen ein kurzes Video dazu. Was ist wichtiger, Arbeitsplätze, Profit oder Naturschutz? Die SchülerInnen arbeiten an der Vorbereitung für ein Rollenspiel, bereiten Argumente vor indem sie Fakten recherchieren. Jede Kleingruppe übernimmt eine andere Perspektive zu der Frage, ob die Naturschutzgesetze geschärft werden sollen oder nicht, um die Natur in Brasilien zu schützen.

Seit ein paar Wochen gibt es Manuels Angebot Tshirt Druck. Die Kinder können sich selbst Schablonen herstellen und ihr Shirt (oder etwas anderes) dann entsprechend bedrucken. 

Musik: Zunächst hören wir Musik und lassen uns inspirieren. Zu Michael Jacksons Billie Jean spielen wir Klavier und Percussion. 
Dann gibt es Liederwünsche, z.B. zu Macarena zu tanzen. Immer wieder probieren Kinder verschieden Instrumente aus oder bringen sich gegenseitig etwas bei. 

Naturtag:

Wir starten im Sitzkreis. Wer hat was vor?
Einige kümmern sich um ein Feuer, andere bauen sich ein Höhlensystem ins Gestrüpp.
Es werden Stockbrot, Pfannenbrötchen und Bratapfel gemacht.
Später geht eine Gruppe auf Spurensuche auf dem sandigen Grund neben der Baustelle.
Wir finden sehr viele und verschiedenartige Spuren.
Wir schauen jeweils genau hin und stellen uns verschiedene Fragen zu der Spur. Und oft wird unsere Interpretation in diesem Prozess zunehmend realistisch und konkret. Wir vermuten, u.a. die Fährte eines Fasans, eines Hasen und eines Rehs aufgenommen zu haben. Das Highlight ist schließlich der Fund eines toten Hasen. Verschiedene Aspekte deuten darauf, dass er Opfer eines Greifvogels geworden ist. Spannend! Wir haben heute einen Einblick in die alte Kunst des Spurenlesens gewonnen.
Zum Abschluss spielt eine Gruppe „Wo ist mein Huhn Bertha“ und eine andere Gruppe spielt bei den Heuballen.

 

Thema: Wie entsteht Ausgrenzung?

In diesen Angeboten ging es darum, aufzuzeigen, wie schnell Ausgrenzung entstehen kann, ohne dass sie bewusst beabsichtigt ist. Dazu machen die SchülerInnen ein Experiment. In der anschließenden Reflexion wirde deutlich, wie schnell Menschen Ungleichbehandlung akzeptieren, wenn Regeln von einer vertrauten Autoritätsperson vorgegeben werden. Obwohl die Ungerechtigkeit sichtbar war, wurde sie kaum hinterfragt. Die Jugendlichen reflektierten, wie sich die Ausgrenzung für die Betroffenen anfühlte und welche Rolle Gruppendynamiken und Vertrauen dabei spielen.

In Kikis Kunstkurs malen die Schülerinnen frei mit Acrylfarben auf Leinwände. Die Kinder wollten erneut mit dieser Technik arbeiten. Dabei geht es aktuell darum, nicht einfach Motive vorzuzeichnen und auszumalen, sondern die Grundlagen des Malens in Schichten zu erlernen. Ausgehend von einem ausgewählten Bild arbeiten die Kinder vom Hintergrund schrittweise nach vorne und gestalten durch verschiedene Farbschichten, Schattierungen und Farbnuancen ein möglichst lebendiges und realistisches Bild. Dieser Prozess ist für einige Kinder zunächst herausfordernd, da das Bild während der Entstehung nicht immer sofort stimmig aussieht. Gleichzeitig entwickeln sie zunehmend ein Gespür für Farben, Bildaufbau und Gestaltung.

Während der offenen Werkstattzeit bei Nils sichtet Kevin Material für das Projekt „Heißer Draht“ und baut einen Prototypen. Einige Kinder sind sofort neugierig und inspiriert. Flo, Willi und andere Kinder bauen ihre eigenen „heisser Draht“ Geschicklichkeitsspiele und erfahren im Tun etwas über Stromkreise, die einzelnen Bauteile und deren Leitfähigkeit. Natürlich üben sie ihr handwerkliches Geschick und die Zusammenarbeit im Team. Manche Erstklässler sind hier weit über die Angebotszeit hinaus hochkonzentriert bei der Sache, manche werden zu echten Forschern.

Mathe 

In Kevins Kurs lernen die Kinder und Jugendlichen verschiedene Körper kennen, nutzen Fachsprache um sie zu beschreiben und sammeln Beispiele aus der Umwelt, woher sie die Körper schon kennen. Anschließend bauen sie konzentriert und mit Freude Kantenmodelle verschiedener Körper und kleben Flächenmodelle. Im Weltraum entdecken die Kinder die Mathematerialien mit Karina; oft basteln oder bauen sie damit etwas und schulen ihren Blick für Formen und Symmetrien. Im Moment gibt es auch einen Kurs: „Mathe ganz in Ruhe und Schritt für Schritt verstehen“, in dem grade der Satz des Pythagoras Thema ist.

 

Klettern an der Kletterschlange:

Unsere Glückswerkstatt:

Was macht euch glücklich? Die Kinder sprechen über ihre Erfahrungen. Wir erstellen eine lange Liste…zuerst fallen ihnen vor allem Dinge und Gegenstände ein, später immaterielle Dinge wie Freundschaft, Freude, oder das Gefühl, wenn ein Leid vorbei ist. Natürlich auch freudvolle Aktivitäten, und das Gefühl, etwas geschafft zu haben, eine Herausforderung, die man gemeistert hat. Nils liest aus einem Buch vor: Jaron und der Weg zum Glück. Wir halten immer wieder inne und reflektieren, wie es dem Protagonisten im Buch geht und wie wir das Verhalten der Charaktere empfinden.

Im Rahmen der politischen Bildung beschäftigen sich die Jugendlichen mit politische Aussagen aus Themenbereichen wie Wohnen und Soziales, Bundeswehr und Wehrpflicht sowie Steuern und der acht großen Parteien.

In Biologie beschäftigen wir uns mit dem Thema der Zellteilung. Wie unterscheiden sich Mitose und Meiose voneinander? Warum ist es wichtig, dass die Keimzellen nur einen halben Chromosomensatz haben? Wir vergleichen den Aufbau tierischer und pflanzlicher Zellen. Für die Fortgeschritteneren geht es noch tiefer in die Themen Chromosomen, Gonosomen und Trisomie 21 auf chromosomaler Ebene.
Wir besprechen außerdem welchen Stellenwert die Organe im Ansehen der Menschen im Laufe der Jahre gehabt haben und welche Mythen sich um Organe ranken.

Geschichte:

Auf Wunsch der Jugendlichen wurde im heutigen Kurs erneut das Thema Judenverfolgung während der NS-Zeit aufgegriffen. Dabei wurde der zeitliche Verlauf von der zunehmenden Ausgrenzung jüdischer Menschen über die Kennzeichnung durch den Davidstern bis hin zu den Deportationen thematisiert. 

Angebot Wasser:
Wofür braucht man am Tag Wasser? Was, wenn das Wasser mal nicht da wäre? Wie viel Trinkwasser verbraucht ein Mensch pro Tag, und wofür? Dass so viel Trinkwasser täglich für die Toilettenspülung verwendet wird, erstaunt die SchülerInnen. Gemeinsam findet die Gruppe heraus, wo es überall Süßwasser auf der Erde gibt.

Im Angebot „Lebensraum“ arbeiten verschiedene kleine Gruppen zusammen. Eine Gruppe überlegt, was man alles aus einem Fisch machen kann, um ihn ganz zu verwerten, andere suchen nach Ideen, um das Leben in der Stadt zu verbessern. Marie erdenkt eine Maschine, die Müll in Energie verwandelt. Ein Schüler Zitat aus dem Kurs: „Wir Menschen müssen wieder mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie!“

Wie umweltfreundlich ist die KI?
Wir sprechen über das, was passiert wenn man eine Suchanfrage sendet, die Rechenzentren, wo die Energie- und die Kühlung der Rechner herkommt. Die Kinder entdecken selbst den versteckten Wasserverbrauch durch die Stromproduktion und den Ressourcenverbrauch für die Chipherstellung. Am Ende überlegen wir, wie man die KI umweltfreundlicher nutzen kann. Die Kinder haben Ideen: Z.B. geschlossene Kühlungssysteme entwickeln und das Errichten von Rechenzentren nur in kalten Ländern, die genug Wasser haben und die KI nicht ständig für Quatsch nutzen.

Im 3D-Drucker-Kurs sind die Beteiligten nach wie vor begeistert und konzentriert bei der Sache. Für die Kinder ist es jedesmal erstaunlich, welche tollen Möglichkeiten diese Software bietet und probieren sich an den tollsten Kreationen aus.

Weitere Angebote, die die Kinder gern besuchen sind Fußball mit Aaron, Fußball für Jüngere und -neu-Apps programmieren. Mehrmals in der Woche treffen sich die jungen Filmemacher und arbeiten weiter an ihrem Drehbuch. Hier seht ihr Schnappschüsse aus dem Weltraum, vom Spiele entwickeln und aus einer Gruppenzeit.

Hecke nachpflanzen

Am 3.11. haben wir über 1000 Pflanzen, die den trockenen Frühling oder heissen Sommer nicht überlebt haben, nachgepflanzt. Die Gärtner hatten super vorgearbeitet, so dass wir um 13h alle neuen Sträucher eingepflanzt hatten. Danke an Maureen, Johanna, Tina, Artemi, Arthur, Hanno, Edda, Ilvi und Kevin, die uns dabei untersützt haben! Die Hecke sieht so schön aus jetzt, schon richtig gemütlich.

 

Dank der Unterstützung von euch Eltern

durch Kim (Klangschalen), Johanna (basteln und malen für Jüngere), Marius (Stadtplanung) und Christina (malen und basteln), konnten die Lernbegleitern ihre Teamsitzung zum Thema Neubau um 2 Stunden früher beginnen und sich über viele wichtige Fragen Gedanken machen. Kaza und Inga (Innenarchitektinnen) haben die Lernbegleiter fachkundig mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen unterstützt. So ein professioneller Blick auf unsere Räume war richtig hilfreich!

Herzlichen Dank an euch alle!

In unseren Gruppenzeiten sammeln wir Ideen für die Zeitkapsel,

die nächste Woche mit dem Grundstein in die Erde gelegt werden soll. Es gibt einen Konsent aus dem SGK, der sagt: Die Zeitkapsel soll unter einer Glasscheibe in Sand eingegraben werden. Sie soll sichtbar sein, also kein Schrank drauf. Die Kapsel selbst soll bis auf 10cm im Sand stecken, so dass jeder sehen kann, dass dort eine Zeitkapsel eingegraben ist. Der Sand soll den Rest der Kapsel verstecken.

 Im SGK wurden außerdem Schulübernachtungen beantragt. Jetzt liegt es an den jeweiligen Gruppen, es zu organisieren und umzusetzen.

Grade sehr beliebt und inspirierend für viele: Schach spielen