Wochenbericht 4.5. bis 8.5.26

Hier seht ihr das nächste Meisterwerk: der selbstgenähte Rock ist jetzt fertig!

Albert Einstein

In unserem neuen Kurs haben wir etwas über Albert Einstein erfahren. Wir haben dabei einen Vergleich zu Nikola Tesla gezogen und über die persönlichen Unterschiede zwischen den beiden gesprochen. Wir haben uns kurze Videos angeschaut und versucht, diese zu verstehen.
Das Grundprinzip der Relativitäts Theorie konnten alle verstehen. Jetzt wollten wir die Formel verstehen, auf deren Grundlage die Kernspaltung entwickelt wurde: E = mc². Jonas hat es uns erklärt und zugegeben, dass es doch etwas schwer ist.

UN-Kinderrechte
Zu Beginn haben wir uns mit den Grundrechten des Grundgesetzes beschäftigt und insbesondere die Artikel 1 und 2 gemeinsam besprochen. Merlin hat uns erklärt, was „Sitten“ sind. Anschließend haben wir gemeinsam überlegt, welche Sitten wir in unserer Gesellschaft kennen und besprochen, was eigentlich Demokratie ist. Im Anschluss haben wir uns die UN-Kinderrechte angeschaut und festgestellt, dass viele dieser Rechte den Grundrechten in Deutschland sehr ähnlich sind. Wir haben die Kinder gefragt, ob es Orte in der Schule gibt, an denen sie sich nicht sicher fühlen.

Wir haben gemeinsam mit dem erworbenen Wissen der letzten Angebotszeiten über Strom ein Plakat zusammengestellt. Es hängt jetzt im Hafen und zieht neugierige Blicke auf sich. 

Bilder vom Survival- und Bushcraft mit Riesenschaukel über dem Abhang und fleißigem Hüttenbau:

English for advanced: Wir üben den Mediationsteil der sprachpraktischen Prüfung einer alten MSA-Prüfung. Es werden Dreiergruppen gebildet, in denen jeweils eine Person die Rolle des Deutschsprechers, des Englischsprechers und des Mediators/ Übertragenden übernimmt. Dann wechseln wir die Gruppen, die Rollen und das Thema. Besprochen werden folgende Themen: eFoiling and Body-Flying. Außerdem üben wir das dialogische Sprechen zu folgenden Themen: Vacation in Spain, Support your Parents, Raise Money for our Classtrip.

English for intermediate: Wir sammeln gemeinsam holiday activities. What can you do in your holidays? Anschließend bearbeitet jeder in seinem Tempo verschiedene Arbeitsblätter zu neuen Vokabeln in den Bereichen appearance, actions and around town. Dabei sind zum Teil unbekannte Vokabeln dem entsprechen Bild zuzuordnen und anschließend sollen die neuen Wörter in Sätzen verwendet werden. Die Kinder in diesem Kurs sind sehr motiviert, helfen sich gegenseitig und diskutieren mögliche Lösungen.

English for beginners: Wir spielen Memory und lernen Früchten und Gemüse auf Englisch kennen.“Ach deswegen heißt es Popcorn, weil corn ist Mais“

Marie, Jonas und Anna warten schon motiviert im Dschungel, um mit der Lernbegleiterin Mathe in der offenen Dschungelzeit zu machen. Gemeinsam spielen sie ein Mathespiel, dabei üben wir das Einsetzen von Zahlen für Variablen und das Ausrechnen von Termen mit verschiedenen Variablen. Auch die KLAPS Regel sowie Potenzen werden dabei geübt. Die Kinder haben viel Spaß und lösen das ganze Arbeitsblatt. Sie gehen erst, als folgende Angebote starten, wofür sie sich angemeldet haben.

Viele Kinder gehen regelmäßig zum Angebot: Schreiben und Lesen. Sie schreiben Geschichten weiter, oder üben sich in Rechtschreibung, Schreibschrift und Lesen. Dabei werden sie individuell begleitet.

 

Aus dem Weltraum:

Carl liest einer Gruppe seine selbst ausgedachte und geschriebene Geschichte vor.

In der Gruppenzeit haben wir etwas über den Waschbär gelernt und einen Steckbrief gestaltet.

Im „Blue Internat“ (ein Spiel, das die Kinder erfunden haben – die Inhalte sind aber echt) lernen die Schüler Ausrufe- und Fragezeichen und den Punkt kennen. Sie schreiben einen Mathetest über die Uhrzeit. Danach geht es ins Bett. Die Nachtschicht wird ausgetrickst, um sich heimlich zu treffen. Das Internat ist auf 10 Mitglieder angewachsen. Fast zwei volle Stunden hören sie auf die strenge Lehrerin Frau H.

 

Wir haben diese Woche mit der fächerübergreifenden China-Lernwerkstatt begonnen. Am Anfang haben wir in einen gemeinsamen Kreis darüber gesprochen, warum sie sich für dieses Angebot entschieden haben. Anschließend haben wir über die Regeln und Abläufe bei dieser Werkstatt gesprochen und sind die Stationen einmal abgelaufen. Die Kinder haben motiviert angefangen und sich eine freie Station ausgesucht. Sie haben sich super abgesprochen und sich bei begehrten Stationen geeinigt, wer dort wann arbeiten kann. Es war eine motivierte Stimmung. An allen Stationen müssen die Kinder teilweise lange Texte und Anweisungen lesen und verstehen. Sie haben sich gegenseitig unterstütz und gezeigt, was sie schon verstanden haben.

Zitat: „Wie geht das bloß? Nicht verraten, ich will es selbst herausbekommen“, eine Schülerin beim Arbeiten an der China Werkstatt.

 

Beim Klettern

ging es letzte Woche um Flaschenzüge mit fester und loser Rolle. Nach der Installation konnten sich die Kinder mühelos nacheinander nach oben ziehen. Diesmal mehr angewandte Physik mit hohem Spaßfaktor und vielen Fragen. Zum Beispiel: Warum kann man nicht noch mehr Seilrollen nehmen?

Spielentwicklung

Alle Kinder sind weiterhin intensiv mit ihren jeweiligen Spielprojekten beschäftigt und verfolgen sie Woche für Woche. Ihre Spielideen wirken immer strukturierter.

Kalligraphie

Die Mädchen arbeiten weiterhin sehr motiviert an ihren Arbeitsblättern. Inzwischen probieren sie mit viel Schwung auch verschiedene „Rahmen“ und Deko- Elemente aus, um später individuelle und besonders schöne Karten gestalten zu können.

Für die ASG

ging es in Geschichte weiter um das Thema Zweiter Weltkrieg, insbesondere auch um die Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im Nationalsozialismus.

Im ASG Deutschkurs beschäftigen wir uns grade mit Charakterisierungen (Christiano Ronaldo und Irena Sendler) und entscheiden jeweils zwischen Daten/Lebensumständen und Eigenschaften (äußerlich/innerlich). Außerdem überlegen wir, wie man aus Handlungen und Tätigkeiten von Personen Charaktereigenschaften ableitet.

Physik im Alltag

Wir haben dann ein bisschen gerechnet, wie man aus Zeit- und Entfernungsmessungen die Geschwindigkeit errechnen kann. Dazu haben wir die Schussgeschwindigkeit beim Fußball gemessen: Aus einer Videoaufnahme von Elfmeterschüssen auf dem Sportplatz haben wir die Zeit entnommen, die der Ball für die 11m brauchte und alles umgerechnet in km/h. Na, was schätzt ihr, wie schnell fliegt so ein Ball ungefähr?

Unsere neue Schubkarre vom Grundstück hatte einen Platten. Zum Glück hatten einige Kinder Lust Christoph zu helfen, den Reifen zu flicken. Es war ein dickes Loch und so mussten sie ihn zweimal flicken. Glück im Unglück, denn so konnten mehrere Kinder die Reparatur durchführen und lernen, wie das geht.

Parallel zum Technik Angebot arbeiten einige Kinder, die durch die vielen Angebote bereits praktische Fertigkeiten erworben haben, an ihren eigenen Projekten, mit Holz oder Fischertechnik oder am 3D Drucker.

Aus der Gruppenzeit:

Manuels Gruppe hatte sich „Erste Hilfe“ gewünscht. Wir besprechen die Rettungskette, hören viele private Geschichten von Unfällen und üben die stabile Seitenlage und die Wundversorgung.

Gruppenzeit: Sport

Zeichnen in der Gruppenzeit

Beim Kochen mit den Großen

entscheiden sich die Jugendlichen für selbstgemachte Burger. Dazu backen sie sogar die Brötchen selbst. Sie stellen wirklich einzigartige Burger her, jeder sind ganz anders aus.

Naturtag

Die Beiden pflanzen Blumen um ihr Tipi und müssen dazu erst mit Grabegabeln die Grassoden ausgraben, was Kraft erfordert. Sie sprechen sich ab, fragen genau nach, wie das sähen „richtig geht“, graben die kleinen Löcher für die Blumensamen im passenden Abstand und legen die Samen achtsam hinein bzw. drücken sie an. Sie teilen sich die Arbeit, so dass beide zu tun haben.
Hanno hilft diese Woche sehr aufmerksam, Karinas Sonnenblumenknollen einzupflanzen. Er besorgt benötigtes Material und bringt Wasser und gießt sie. Doro entdeckt mit den Kindern zusammen einen besonderen Schmetterling, den wir alle noch nie gesehen haben.

Schulgestaltungskreis

1. Wollen wir Kevin, der grade 2 Wochen Praktikum bei uns gemacht hat, als Lernbegleiter?

Jeder Teilnehmer sagt seine Meinung dazu, es gibt keine Bedenken oder gar schweren Bedenken. Alle sind einverstanden, die Kinder, die persönlich mit Kevin in Kontakt waren, äußern etwas sehr Positives.

2. Angebotszeit – wie geht es euch damit?

Die Resonanz ist positiv, bis hin zu Aussagen wie „Ich bin wunschlos glücklich.“ „Endlich geh ich zu den Kursen und lerne was, das habe ich vorher nicht hingekriegt.“ „Ich finde es gut, dass ich immer schon weiß, was ich am Tag zu tun haben werde.“ Der Satz, den wir am öftesten hören, ist: „Es soll so bleiben.“ Um es mit Ottos Worten zu sagen: „Dank der Angebotszeit sind sehr viele Kinder jetzt in den Angeboten. Die gleichen Angebote gab es vorher schon und keiner ist hingegangen, jetzt gehen alle hin und haben Spaß, das finde ich richtig toll und das soll so bleiben.“  Einzelne Kritikpunkte sind: „Die Bewegungspause ist mir zu kurz.“ „Das Angebot ist zu kurz.“ „Die Pause ist zu lang.“ „Das Angebot ist zu lang und könnte 5 Minuten kürzer sein.“ „Ich finde kein Angebot und ich weiß auch nicht, was ich mir wünsche.“

Ältere Kinder wünschen sich vor allem Chemie und mehr Mathe, Deutsch, Englisch, Bio, Geschichte und Erdkunde. Auf Nachfrage weiß keiner, was Chemie ist, aber es klingt nach experimentieren, Knall und Explosion.

3. Monsterfalle als Spiel anschaffen.

Matti hat inzwischen dem Antragsteller Levi gesagt, dass er das Spiel zu Hause hat und es dort nicht nutzt und es mit in die Schule bringt. Levi ist zufrieden.

 

Pflanzenprojekt

Interessanterweise haben die Kinder drinnen (in einem Raum) Lust auf pflanzen. Wir wiederholen, was Pflanzen zum Leben brauchen. Welchen Einfluss hat unsere Aufmerksamkeit auf Pflanzen? Wie finde ich einen passenden Platz im Garten für meine Pflanze? Wir befüllen Töpfe mit Erde und besähen sie mit verschiedenen Samen, die die Kinder sich aussuchen können. Die meisten waren schon mal dabei und arbeiten sehr selbstständig. Die Pflänzchen vom letzten Mal sind schon gekeimt und zu kleinen Setzlingen herangewachsen.

Auf unsere Morgenkreis Frage: „Was bedeutet echte Freundschaft für dich?“, kamen diese Antworten: „Ich mag den anderen so wie er ist und er mag mich, so wie ich bin.“ „Dass man tolerant ist und sich mag, auch wenn man verschiedene Meinungen zu einem Thema hat.“ „Dass man sich gegenseitig vertraut und sich alles erzählen kann.“ „Echte Freundschaft dauert lang.“ 

Am Freitag war Broder bei uns und hat in der Angebotszeit (und darüber hinaus) seinen Beruf vorgestellt. Hier erfahrt ihr mehr.

 

Es gäbe noch viel mehr zu berichten….